Allgemeine Revierinformation
Der Senftenberger See ist ein See in der Niederlausitz in unmittelbarer Nähe zur Kreisstadt Senftenberg. Er ist etwa 1300 ha groß und entstand 1973 aus dem ehemaligen Braunkohle-Tagebaugebiet Niemtsch. Seit Freigabe des ersten Strandabschnittes 1973 erfreut sich der See großer Beliebtheit bei Badegästen, Surfern und Seglern. Nach 1990 wurden in weiten Abschnitten Uferbefestigungen durchgeführt, da durch den veränderlichen Wasserstand große Teile des Steilufers abzurutschen drohten. Die Tiefe des Sees betrug zu Anfang 40 m, neuere Messungen fanden keine tieferen Stellen als 28 m mehr. Im See gibt es eine ebenfalls künstlich angelegte Insel, die dem Naturschutz vorbehalten ist und nicht betreten werden kann. Im Rahmen der Bergbausanierung im Niederlausitzer Revier werden weitere Tagebaurestlöcher zu Seen umgestaltet. Sportarten: Segeln, Katamaran-Segeln (Cat-Segeln), Surfen, Motorboot bis 12 km/h, Tauchen, Kanu, Rudern, Angeln, Beach Volleyball, Beach Soccer, Radwandern
1972Bis November 2007 war der Senftenberger See den muskel- und windbetriebenen Wassersportarten vorbehalten. Doch inzwischen darf er als schiffbares Gewässer auch motorisiert befahren werden: Zugelassen sind Motorboote bis 12 km/h, allerdings nicht in allen Bereichen des Sees – Motorsportler sollten sich vor Ort deshalb genau erkundigen. Zudem ist rund ein Drittel genereller Schutzbereich, dort sind auch Tauchen oder Segeln nicht erlaubt. Auch die 900 Hektar große, künstlich angelegte Insel im See darf nicht betreten werden: 1981 wurde das bewaldete Eiland zum Naturschutzgebiet erklärt. Dazu gehören auch die um die Insel herum entstandenen rund 20 kleinen Inselchen, die eine bizarre Landschaft bilden. Einen Blick ins Innere der Insel ermöglicht der als „schiefer Turm“ errichtete Aussichtspunkt am Seeradweg.
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