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Revierinformationen im Überblick
Zurück zur RevierübersichtEckernförder Bucht
Allgemeine Revierinformationen

Die Eckernförder Bucht bildet die vierte Förde der Kieler Bucht. Verwirren kann ihr Name (dänisch: Egernfjord Bugt), der die Unterbezeichnung Förde und den Oberbegriff Bucht vermischt.

Im Vergleich zur flächenmäßig kleineren Kieler Förde besitzt die Eckernförder Bucht keine herausragende Bedeutung für die Schifffahrt: Ihre Gewässer gelten nicht als Fahrwasser im Sinne der SeeSchStrO. Sie bietet ein eher entlegenes Revier, an dem viele vorbeisegeln. Das aber ist ein Fehler: Auf einem Ostseetörn sollte die Eckernförder Bucht nicht ausgelassen werden!

An der Mündung zur Kieler Bucht ist die Eckernförder Bucht gute 5 sm breit. Kieler Förde und Eckernförder Bucht treffen sich beim Leuchtturm auf der vorstehenden Huk Bülk: Dort geht das nördliche Ufer der Kieler Bucht ins Südufer der Eckernförder Bucht über. Die Eckernförder Bucht läuft etwa 3 sm in NW-licher Richtung, biegt dann nach WSW ab: Dort ist, nach weiteren 10 sm, der Scheitel der Bucht erreicht.

Steile Ufer säumen die Bucht, das südliche ist dicht mit Wald bewachsen. Nur im Gebiet vor Aschau gibt es eine flache Küste. Bis auf die Untiefe Kleverberg bei Bülk fällt der Landgrund überall steil und gleichmäßig ab: Die 5-m-Tiefenlinie ist nicht weiter als eine halbe Seemeile von der Strandlinie entfernt. Im Steiluferbereich sind vereinzelt große Steine zu finden, die bis nahe unter die Wasseroberfläche reichen. Ansonsten finden sich in der Eckernförder Bucht aber überall Wassertiefen von mindestens 10 m, bis dicht unter Land. Auch der in der Einfahrt zur Bucht liegende Mittelgrund besitzt eine Mindestwassertiefe von 5,5 m. Die Eckernförder Bucht birgt also im Wesentlichen keine natürlichen Hindernisse für die Schifffahrt: Unter Beachtung der Sperr- und Warngebiete der Bundesmarine steht die gesamte Breite der Bucht für die Ansteuerung zur Verfügung.


Sportboothäfen und Ankergründe

Im Scheitel der Bucht, am Nordufer, findet sich der Yachthafen Eckernförde (54° 28,5’ N / 009° 52’ E). Er liegt westlich des Marinehafens (Kranzfelder Hafen). Der Weg an der Westmolde des Marinehafens entlang führt direkt zur nach SE geöffneten Hafeneinfahrt.

Der Stadthafen bietet verschiedene Anlegemöglichkeiten:
- die Stege der Marina Jaich
- die lange, sich anschließende Kaje: Diese Plätze sind vor allem reserviert für alte Segler und Oldtimer.
- die Schwimmstege der Firma Yachtsport Eckernförde.

Der Weg in den Innenhafen führt unter einer 3,3 m hohen Brücke hindurch. Während der Dienstzeit wird die Brücke kostenlos geöffnet, außerhalb dieser Zeiten kostet der Brückendienst etwa 25 Euro, zu zahlen beim Hafenmeister der Marina Jaich.


Strömungen, Gezeiten und Seegang

Die Strömung in der Eckernförder Bucht ist nicht bedeutend: Sie erreicht maximal eine Geschwindigkeit von 1 sm/h. Bei nördlich bis östlichem Wind läuft sie in die Bucht hinein, bei südlichem bis westlichem Wind aus ihr heraus.

Am Ausgang der Eckernförder Bucht muss man jedoch bei bestimmten Wind- und Strömungslagen durch den vorgelagerten Stoller Grund und unterschiedliche Stromrichtungen in und vor der Bucht mit einer zwar nicht hohen, aber unter Umständen recht kurzen und steilen Welle sowie wechselnden Wellenrichtungen rechnen. Bei stärkeren Winden aus Südwest bis West kann das Hineinkreuzen in die Eckernförder Bucht dadurch vor allem für kleine Yachten erschwert werden. Die Umkehrung gilt bei Nordost- bis Ostwind. Unter Umständen empfiehlt es sich dann auf Damp oder Schleimünde im Norden bzw. die Kieler Förde im Süden auszuweichen.


Warn- und Sperrgebiete
Warngebiete
Bei ruhendem Schießbetrieb dürfen die Warngebiete durchfahren werden. Das Ankern, Angeln oder Fischen ist in ihnen aber verboten. Ausnahmen werden angezeigt auf Sicherungsfahrzeugen, sowie dem Mast des Torpedoschießstandes Eckernförde. Die Tagesignale sind allerdings schlecht auszumachen.

In einer Länge von gut 7 sm zieht sich das Warngebiet Eckernförde-Süd durch einen Großteil der Eckernförder Bucht. Es liegt aber vor dem Südufer hin und lässt reichlich Platz, es nördlich zu umfahren, auch wenn es nicht gesperrt ist. Gekennzeichnet ist es mit einer Reihe gelber Baken- und Spierentonnen, Toppzeichen gelbes liegendes Kreuz, beschriftet mit „Warn-G.“.

Südlich unterhalb des Warngebietes Eckernförde-Süd liegt das kleine Warngebiet Anschau.

Sperrgebiete
Gebiete, die auf keinen Fall befahren werden dürfen:
- Sperrgebiet Eckernförde-Süd, am Scheitel der Bucht, direkt vor Marinestützpunkt
- Torpedo-Schießbahn Eckernförde-Süd
- Sperrgebiet Eckernförde-Nord (östlich anschließend an den Marinehafen)
- Sperrgebiet Surendorf

Im Scheitel der Bucht, am Westufer, direkt vor dem Marinestützpunkt, liegt das Sperrgebiet Eckernförde-Süd. Es umschließt die Torpedo-Schießbahn Eckernförde-Süd. Östlich an den Marinehafen schließt sich das Sperrgebiet Eckernförde-Nord an. Für diese militärischen Sperrgebiete gilt ein absolutes Befahrensverbot.

Das Sperrgebiet Surendorf, am Südufer der Bucht, kennzeichnet ein Schifffahrtshindernis, das nur 0,4 m unter der Wasseroberfläche liegt. Es ist erkennbar durch eine Kardinaltonne mit N-Toppzeichen.

Etwa 0,3 sm vor der Strandlinie von Dänisch-Nienhof findet sich ein weiteres Hindernis, etwa 1,8 m unter der Wasseroberfläche. Es ist ebenfalls durch eine Kardinaltonne mit N-Toppzeichen gekennzeichnet.

Warnsignale
Warnsignale werden angezeigt auf Sicherungsfahrzeugen, sowie dem Mast des Torpedoschießstandes Eckernförde.
Am Tage: drei schwarze Signalkörper übereinander: oben zwei Kegel (Spitzen unten), darunter ein Ball.
Bei Nacht: Drei Lichter übereinander, die beiden oberen weiß, das untere grün.


Navigatorische Hinweise
Ansteuerung
Einen ersten Ansteuerungspunkt in die Bucht gibt die schwarz-gelbe Bakentonne Mittelgrund-N (54°30,86‘N   010°03,23‘E). Ein Kurs nördlich des Warngebietes Eckernförde-Süd führt anschließend automatisch auf die Stadt und den Yachthafen zu.

Ansteuerung nachts
Bei Nacht ist die Ansteuerung im weißen und roten unterbrochenen Sektor des Leitfeuers Eckernförde gefahrlos möglich. Es brennt am Scheitel der Bucht auf einem 27 m hohen grauen Turm. Beide Sektoren halten frei vom Warngebiet Anschau. Die Sektoren Oc.WRG.4s. führen nördlich am Warngebiet Eckernförde-Süd vorbei. Der weiße Sektor reicht von 242° bis 244,5°, er hat mit 21 Seemeilen eine beträchtliche Tragweite, ist also von weit her gut auszumachen.

Zur Einfahrt des Stadthafens leitet das Feuer „Hafeneinfahrt“: Von einem 10 m hohen, roter Turm mit weißem Band, auf dem Seesteg der Südeinfahrt. Kennzeichnung: Oc.WRG.4s. Der weiße Sektor reicht von 293° bis 315°.

Will man zum Yachthafen, kann man sich zunächst an dem grünen Blitzfeuer (Fl.G.6s) orientieren, das am Kopf der Ostmole des Marinehafens (Kranzfelder Hafen) brennt. Die Einfahrt in den Yachthafen ist ebenso, wie die südlichste Kante der Mole vom 01.04. bis zum 31.10. angestrahlt.

Ansteuerungspunkte
Eckernförde: Grauer Turm (27 m) mit 2 roten Plattformen. Kennzeichnung: Oc.WRG.4s, 2 Nebenfeuer


Küstenfunk

Der Küstenfunk wird gesendet über die Küstenfunkstelle Kiel Radio, Arbeitskanal 23.


Seenotrettung

In Eckernförde stationiert ist ein Seenotrettungsboot der DGzRS.






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